News - BMC Hockenheim

BMC Hockenheim e.V. im DMV
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News

Drift Training in Hockenheim
Bildquelle: Jörg Schanz
Porsche Sportscup 2020 in Hockenheim
Bilder von Jörg Schanz


Regen, Kälte und heiße Rennen am Hockenheimring.
Das Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2020 in Hockenheim.

Wie immer bot die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) spannende Rennen.
Das besondere beim Finale der IDM in Hockenheim war, dass die Rennfahrer ihr Können, trotz strenger COVID-19 Auflagen, wieder vor den Augen zahlreicher Zuschauer auf den Tribünen
beweisen konnten. Leider spielte das Wetter nicht gerade in die Karten der Zuschauer. Mit viel Regen und niedrigen Temperaturen hatten aber auch die Motorradrennfahrer zu kämpfen.

Der Badische Motorsport Club e.V. Hockenheim im Einsatz.
Der sportliche Ausrichter an diesem Wochenende war der Badische Motorsport Club e.V. Hockenheim im DMV (BMC), der auch für die Sicherheit der Rennen am Hockenheimring zuständig war.
Der BMC stellte mit Heike Schüssler, Marcel Fitterer und dem BMC Präsidenten
Jörg Bensemann auch die Rennleitung. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der zahlreichen Sportwarte an der Rennstrecke. Die Sportwarte der Streckensicherung auch Marshals genannt, stehen bei Wind und Wetter im Freien an der Strecke. Sie schwenken Flaggen, wuchten Motorräder auf und stehen den Fahrern auch moralisch zu Seite, falls diese Ihr Rennen mit einem glimpflichen Sturz beenden mussten.
Durch das kühle Wetter und den Regen am Samstag kam es zu zahlreichen, aber glimpflichen Stürzen am Hockenheimring. Die Sportwarte hatte den ganzen Tag alle Hände voll zu tun.
So musste zum Beispiel Schmutz und Öl von der Strecke beseitigt oder teils nicht mehr fahrfähige
Motorräder von der Strecke befördern werden und das alle bei nasskaltem Wetter.
Die Zusammenarbeit der Rennleitung und der Sportwarte an der Strecke war vorbildlich. Dank der professionellen Arbeit des gesamten BMC Hockenheim konnten die Rennen reibungslos über die Bühne gehen.

Nicolai Kraft – BMC und DMV Fahrer wird Meister in der Klasse IDM Twin Cup 2020.
Der Hockenheimer Rennfahrer Nicolai Kraft ging bei seinem Heimrennen als Favorit für die Meisterschaft in der Klasse IDM Twin Cup an den Start. Nicolai Kraft ist Mitglied im Badischen Motorsport Club e.V. Hockenheim und im Deutschen Motorsport Verband e.V. Er ist ein Talent im Straßensport. Nicolai Kraft gewann in den letzten Jahren zahlreiche Rennen und Meisterschaften in vielen Straßenrennklassen. Vor seinem Titel IDM Twin Cup Meister 2020, gewann er im Vorjahr die Meisterschaft in der Klassik Superbike. Der junge Hockenheimer wird sicher noch viele Rennen und
Meisterschaften gewinnen.

Weiter Informationen zu Nicolai Kraft unter:

Erneuter Sieg und 2. Platz am Sachsenring

Außergewöhnlicher Termin für eine Rennveranstaltung.
7. – 8.09. (Montag und Dienstag) am Sachsenring.
Ich konnte direkt in den Trainings und im Qualifying einen guten Rhythmus finden auf der wohl technisch anspruchsvollsten Strecke im Kalender. Durch 10 Linkskurven und nur 3 Rechts hatten viele Probleme mit der linken Flanke des Hinterreifens. Mit 0,7 Sek. Rückstand auf Justin Hänse #63 ging es dann von P2 aus in die beiden Rennen.
Rennen 1:
Ich wusste, dass es ein hartes Rennen wird, denn Justin Hänse war in den Qualis immer eine Nase vorne. Mein Ziel war es, dran zu bleiben und mit Ihn zu fahren.
Nach dem Start verlor ich erst mal ein Platz, bremste mich allerdings in der gleichen Runde wieder vorbei. Sofort war eine Lücke da und Justin spulte seine Runden ab. Ich merkte aber, dass er nicht wegfahren konnte und spürte sofort die Chance wieder ran zu fahren. Zehntel für Zehntel gewann ich jede Runde um wieder im Windschatten zu sein.  Ich wartete bis zur vorletzten Runde mit dem Manöver. Da wieder Überrunden anstanden, kam er wieder vorbei. In der letzten Runde wollte ich nochmal alles geben um vorbei zu kommen. Doch Justin rutschte unerwartet am Ende von Start und Ziel in der Kurve über das Vorderrad weg. So war mein zweiter Saisonsieg mit 18 Sek. Vorsprung gesichert.
Rennen 2:
Auch hier wollte ich schauen wie das Tempo von Justin war und reagieren. In den ersten Runden bremste ich mich vorbei doch es kam wieder der Konter. Ich merkte wie Justin alles dransetzte um vorne zu bleiben. Mein Kopf sagte mir, lass ihn fahren und nimm die Punkte mit.
Da war dann mein 2. Platz.





Die Rennen und die Meister beim Finale am Hockenheimring.
In der IDM gehen die Klasse Superbike 1000, Supersport/Superstock 600 und Supersport 300 an den Start.
Superbike 1000
Bei der IDM Superbike 1000 starten die Fahrer auf Rennleistung getunten 1000ccm Motorräder mit knapp über 200 PS in die Rennen. In dieser Klasse siegte in Hockenheim bei beiden Rennen der deutsche EX-MotoGP Pilot Jonas Folger #94 auf seiner Yamaha R1. Er blickt somit auf eine erstaunliche Bilanz in der IDM Saison zurück. Mit acht Siegen in acht Rennen wird er zum Saison-Meister in der Klasse IDM Superbike 2020.
Supersport 600
In der Klasse IDM Supersport 600 ging es knapper zu und die Entscheidung fiel in den letzten beiden Rennen der Saison. Die Piloten starten hier auf umgebauten und getunten Rennmotorrädern mit 600ccm und knapp 150 PS. Es kamen drei Fahrer mit Chancen auf den Meistertitel in der Klasse IDM Supersport 600 nach Hockenheim. Am Ende konnte Luca Grünwald auf Kawasaki die Meisterschaft für sich behaupten und auch der Hersteller Kawasaki konnte endlich wieder einen Meisterschaftssieg
auf seinem Konto verbuchen. Die Rennsiege holte sich aber in beiden Läufen der Yamaha Pilot Kevin Wahr auf seiner R6. Doch da er als Gaststarter antrat erhielt er keine Meisterschaftspunkte.
Superstock 600
Die Entscheidung in der Klasse IDM Superstock 600 steht zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, da das Ergebnis des ersten Laufes noch unter Protest offen steht. Sollte eine Entscheidung zu Gunsten von
Jan-Ole Jähnig ausfallen wäre er der Meister 2020 in dieser Klasse, welche mit getunten aber noch seriennahen 600ccm Motorrädern gefahren wird.
Supersport 300
Ebenfalls noch offen ist der Meister in der Klasse IDM Supersport 300, da auch hier durch einen technischen Verstoß am Motorrad, der Pilot Rick Dunnik disqualifiziert wurde. Aber von seiner fünftägigen Einspruchsfirst gebraucht gemacht hat.
Sollte die Disqualifikation in Kraft treten, dann wird der vorläufige Meister Lennox Lehmann offiziell
zum Meister der IDM Supersport 300 im Jahre 2020.
IDM Sidecar
Während alle Rennen der IDM Solo Klassen für das Jahr 2020 der Geschichte angehören, hat die
IDM Sidecar noch ein Rennen offen und somit auch noch die Titelentscheidung.
Die Piloten starten mit Ihren Beifahrern am kommenden Wochenende beim Sidecar Festival in Oschersleben. Als Favoriten in der Klasse 1000ccm gelten Mike Roscher mit seiner Beifahrerin Anna Burkard. Bei den 600ccm Seitenwagen gehen Markus Schlosser und Marcel Fries in Oschersleben als Titelfavoriten ins Rennen.

Weitere Informationen zur Internationalen Motorradmeisterschaft unter:



IDM TWIN CUP CHAMPION 2020

Yesss I dit it!
Mit einem Vorsprung von 23 Punkten kam ich zum Finale. Nach den beiden fingernägelkauenden Rennen am Hockenheimring konnte ich mir die Meisterschaft sichern mit nur 4 Punkten gegenüber Felix Klink.

Rennen 1:
Nach der Pole Position im Qualifying ging ich zuversichtlich auf die Rennen zu, doch es kam wie gewohnt immer anders als man denkt. Es waren wechselhaft Bedingungen, mal nass, mal trocken. Als wir für das erste Rennen auf Trockenreifen setzen wollten, kam schon der nächste kleine Schauer. Also doch mit Regenreifen raus. Es war von Anfang an sehr schmierig und schon nach ein paar Runden war die Ideallinie wieder trocken. Ich wurde auf 4 zurückgereicht und wollte einfach nur sitzen bleiben, denn das ist bei diesen Bedingungen das wichtigste. Man merkte direkt wie sich die Regenreifen gegen Rennende auflösten, somit war ich noch vorsichtiger. Ich konnte mir eine Position wieder zurückholen, doch zum Schluss war es nur der 6. Platz. Schadensbegrenzung. Platz 1 ging an Robin Bartels, der mit einem Reifenpoker (hinten trocken) seinen ersten Sieg feiern konnte. Felix wurde 2., somit war der 23 Punkte Vorsprung auf 13 geschrumpft.
Rennen 2:
Ein neuer Tag stand an und es war wieder nass. Allerdings kein Regen, somit fast wieder das identische Spiel wie in Rennen eins. Das gefiel mir natürlich gar nicht. Ich merkte wie der Druck stieg, denn wenn Felix gewinnt, muss ich als 4. ins Ziel kommen. Und natürlich darf ich das Motorrad bei diesen Bedingungen nicht wegschmeißen. Mein Kopf war voller Gedanken und die Anspannung in der Startaufstellung war groß. Da es noch zu nass war, ging es wieder mit Regenreifen ins Rennen. Am Start drehte mein Hinterrad durch und ich wurde direkt auf Platz 3 gereicht. Diesmal konnte ich an den Beiden aber dran bleiben, denn im Nassen kam ich besser zurecht. Felix übernahm die Führung und Robin konnte mich auch noch überholen. Somit genau das Szenario um noch zu gewinnen, aber Felix taktierte schlau und versuchte gar nicht vorne weg zu fahren, sondern eher im Getümmel mit uns zu bleiben, damit andere Fahrer noch aufschließen können. Als ich mich nach hinten drehte, sah ich auch tatsächlich 2 oder 3 Fahrer direkt hinter mir. Ich konnte zum Glück in der vorletzten Runde den Justin Hänse überholen, um am Ende auf Platz 3 zu stehen und mir die Meisterschaft mit 4 Punkten Vorsprung zu sichern!
Was ein Rennwochenende!
Das waren wohl die längsten 14 Runden meines Lebens! Ich hätte nie gedacht, dass es noch am Ende so knapp zugehen wird und das Wetter so verrückt spielt. ABER ich habe es geschafft und das zählt! Ich bin überglücklich in meinem Rookie Jahr direkt ganz oben zu stehen und möchte mich bei jedem bedanken, der mit mir diesen Weg gegangen ist und mich unterstützt hat! Aber dazu die Tage nochmal ausführlich mehr im Facebook. (Nicolai Kraft #53)


Lausitzring

**Erster Doppelsieg der Saison am Lausitzring**
Ein perfektes Rennwochenende mit richtig spannenden Rennen, in denen es wieder zu 4. und 5. um den Sieg ging, ist zu Ende. Obwohl ich nur 1x vor langer Zeit auf dieser Strecke war, kam ich super zurecht, trotz vielen Bodenwellen. Im ersten Qualifying stand ich auf Platz 1, wobei die ersten 4 Fahrer innerhalb 0,4 Sekunden waren. Im 2. Qualifying musste ich dann die Pole an Justin Hänse abgeben.
Rennen 1: Ich wusste, dass ich eine gute Pace hatte und wollte natürlich angreifen. Justin und ich kamen nach ein paar Runden etwas vom Feld weg und somit war der Kampf um den Sieg eröffnet. Als ich die Führung übernahm, kam nach ein paar Runden schon wieder der Konter. Er versuchte in den letzten Runden nach der letzten Kurve auf die Start/Ziel Gerade aus dem Windschatten herauszufahren und zu überholen, um heraus zu finden ob es reicht bis zur Ziellinie mich zu überholen. Es war wieder super Racing mit tollen Überholmanövern! Als ich es schaffte vorne zu bleiben und es in die letzte Runde ging, presste ich nochmal alles aus meiner Suzuki heraus, denn ich wusste er will vorbei. Ich traf jeden Bremspunkt und jede Linie und gewann das Rennen mit einem all time lap record von 1.53,8 in der letzten Runden!
Rennen 2: Dieses war noch spannender, denn Felix Klinck und Gaststarter Johann Flammann mischten zusätzlich noch mit. Es ging direkt in der Anfangsphase sehr wild zu und ich wurde auf 4 durchgereicht. In jeder Runde gab es wieder Positionswechsel, aber ich blieb dann erstmal dahinter. Als dann noch kurzzeitig Kevin Mattfeldt vorbei kam und ich auf Position 5 lag, merkte ich, dass wir langsamer von den Rundenzeiten waren als sonst. Somit wollte ich nach vorne! Runde für Runde schnappte ich mir eine Position bis ich auf Platz 2 hinter J. Flammann lag. Ich probierte es mit einer engeren Linie auf die Gegengeraden heraus, doch er nahm den Schwung mit und wir gingen Lenker an Lenker nebeneinander auf die Gerade. Er behielt die Nase vorn, doch ich bremste mich schließlich in die enge Linkskurve vorbei. Nun konnte ich die letzten 3 Runden in meinen Rhythmus kommen, und das Tempo steigern. Da kein Angriff mehr von Johann kam, brachte ich meinen ersten Doppelsieg im IDM Twin Cup nach Hause!
Glückwunsch dennoch an Johann, Felix und Justin! Es waren wieder harte, aber trotzdem faire Rennen um den Sieg! So muss Racing aussehen!
Ich konnte somit meinen Punktestand weiter ausbauen, und freue mich auf das Saisonfinale, meinen „Heim GP“, am Hockenheimring, der am 25.-27-09.20 stattfindet.


Bilder von der Classic
VFV 2020
Bildquelle: Chris sass
weitere Aufnahmen der Classic von Jörg Schanz
24H SERIES ERSTMALS AUF DEM HOCKENHEIMRING
Hockenheim ersetzt Barcelona im Kalender der 24h Series
Die niederländische Agentur CREVENTIC, Promoter und Ausrichter der 24H SERIES powered by Hankook, hat schnell auf die anhaltende Situation in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Spanien reagiert und hat mit dem Hockenheimring Baden-Württemberg einen Ersatz als Austragungsort für das nächste Rennen (4.-6. September) gefunden.
Erste Veranstaltung für CREVENTIC in Deutschland
Da CREVENTIC bereits in so vielen Ländern und auf so vielen unterschiedlichen Strecken Rennen ausgerichtet hat, ist es etwas überraschend, dass die Agentur bislang noch keine Veranstaltung in Deutschland auf die Beine gestellt hat. Hockenheim ist natürlich eine hervorragende Location, um diese Lücke zu schließen.

Bildquelle: Jörg Schanz                                                                                                                                  Bildquelle: Cris Sass
ADAC GT Masters
Spektakel pur in der Liga der Supersportwagen


• Das ADAC GT Masters gastiert vom 18.-20. September auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg
• Mehr als 30 spektakuläre GT3-Rennwagen von sieben verschiedenen Marken versprechen Hochspannung
• Attraktives Rahmenprogramm mit ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4
Mehr als 30 Rennfahrzeuge von sieben verschiedenen Herstellern, rund 19.000 PS in den kundigen Händen einiger der besten GT-Piloten der Welt, eine Soundkulisse, die Trommelfell und Seele des geneigten Beobachters gleichermaßen in wohlige Schwingungen versetzt, spektakuläre Tür-an-Tür-Duelle am absoluten Limit – das ADAC GT Masters bietet alles, was das Herz eines wahren Motorsport-Fans höherschlagen lässt. Und das gilt natürlich insbesondere dann, wenn sich die „Liga der Supersportwagen“, wie vom 18. bis 20. September auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, auf einer bei Rennfahrern wie Fans gleichermaßen beliebten Traditionsrennstrecke misst.
Eines der hervorstechendsten Merkmale des ADAC GT Masters ist die extreme Leistungsdichte. Im Qualifikationstraining des Auftaktrennens auf dem Lausitzring lagen nicht weniger als 21 Fahrzeuge innerhalb einer halben Sekunde! Die Sieger des zweiten Saisonlaufs, die Belgier Vanthoor/Weerts im Audi R8 LMS des WRT-Teams, fanden sich zwei Wochen später im ersten Qualifying am Nürburgring auf Startposition 22 wieder. Kein Wunder, dass Seriensiege ausbleiben. Die ersten vier Saisonrennen sahen vier verschiedene Gewinner von drei Herstellern (Mercedes-AMG, Audi, Porsche).
Überhaupt ist Vielfalt Trumpf im ADAC GT Masters. Die spektakulären GT3-Fahrzeuge von Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche repräsentieren unterschiedliche technische Konzepte. Sauger gegen Turbo, V8 gegen V10 gegen Sechsylinder-Boxer, Mittelmotor gegen Frontmotor – jeder balgt sich mit jedem.
Für die Piloten bringt das Freud und Leid mit sich. „Alles geht so eng zu, dass du deine Performance zu 100 Prozent auf den Punkt bringen musst, sonst fährst du in diesem Klassefeld gnadenlos hinterher. Und dann ist es extrem schwierig, sich im Verlauf von nur einer Rennstunde nach vorne zu kämpfen“, weiß Ex-Champion Maximilian Götz nur zu gut. „Das macht alles für Fahrer und Teams so enorm anspruchsvoll – und für die Fans so attraktiv. Langweilige Rennen gibt es in der Liga der Supersportwagen nicht. Und auf dem Hockenheimring sowieso nicht, denn die Strecke war schon in der Vergangenheit stets prädestiniert für jede Menge Spektakel. Es ist schwierig, im Qualifying eine perfekte Runde hinzubekommen. Aber mit einer guten Rennpace ist trotzdem noch einiges möglich, weil es ein paar gute Stellen zum Überholen gibt. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf!“
Die Fans indes müssen das Geschehen beim dritten Saison-Aufeinandertreffen des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring leider aus der Ferne verfolgen. Das Rennwochenende findet vor leeren Tribünen statt. Die geltenden Corona-Auflagen des Bundeslandes Baden-Württemberg lassen derzeit keine Veranstaltungen mit Zuschauern zu. Trotz der Bemühungen aller Beteiligten und eines umfassenden Hygieneschutzkonzepts gibt es seitens der zuständigen Behörden keine Genehmigung für eine Veranstaltung mit Zuschauern. Die Race Fans dürfen sich damit trösten, dass mit SPORT1 ein ausgewiesener Motorsport-Sender das komplette Geschehen des ADAC GT Masters und aller Rahmenserien live und in voller Länge überträgt. Hinzu kommen umfassende Online-Services wie Live Streams und Live Timings.
Viel Spektakel in den ADAC-Rahmenrennserien
Für Hochspannung bürgen auch die Rahmenrennserien des ADAC GT Masters. Die ADAC GT4 Germany hat sich binnen eines Jahres zur von den Fans geliebten 2. Bundesliga im deutschen GT-Rennsport gemausert. Auch hier stehen mit Audi, BMW, Ginetta, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche sieben verschiedene Fabrikate am Start. Die vornehmlich jüngere Rennfahrer-Generation tut jeweils ihr Bestes, um sich in den rund 420 PS starken, aber etwas zahmeren GT-Rennern für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Auch in der ADAC GT4 Germany sorgen eine ausgeklügelte Balance of Performance und Sanktionen für die Top-3 eines Rennens für enorme Ausgeglichenheit im Feld.
Bei den Fans sehr hoch im Kurs stehen auch die rund 350 PS starken Tourenwagen aus der ADAC TCR Germany, die seit ihrer Debütsaison für packende Duelle sorgen, bei denen auch mal ein Rückspiegel oder eine Heckschürze dran glauben müssen. Und wo die Youngster der ADAC Formel 4 mit ihren rund 160 PS starken Tatuus-Abarth-Formelrennern hinlangen, wächst ohnehin kein Gras mehr.
Viele Gründe also, um die Rennaction auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg genauestens zu verfolgen – wenn auch nur vom Fernseher oder dem mobilen Empfangsgerät aus.
Hinweis für Medien-Vertreter
Akkreditierungen sind bis zum 9. September 2020 möglich. Bitte nutzen Sie für die Beantragung Ihrer Media-Akkreditierung ausschließlich das ADAC Online-Akkreditierungssystem unter www.adac-motorsport.de/akkreditierung. Bitte machen Sie sich zuvor mit den Akkreditierungsrichtlinien vertraut, die Sie ebenfalls online einsehen können. Auf Grund der derzeitigen Situation ist die Anzahl der Pressetickets limitiert, die geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften sowie die Maskenpflicht sind strengstens einzuhalten.







Was ein Saisonauftakt !!!!
Endlich ging es los, auf dem berühmten Highspeed TT Circuit in Assen, NL wo auch die MotoGP gastiert.
Wow, das waren die Besten und krassesten Rennläufe meinerseits bis dato. Ein genialer 3er bzw. 4er Kampf.
Battle bis in die letzte Runde mit Positionswechseln, wie man sich das wünscht.

Rennen 1:
Von Startplatz 2 gings los und nach der ersten Runde erstmal auf 4 zurück gefallen. Jedoch konnte ich recht schnell wieder vorbei und somit war der Kampf um den Sieg eröffnet. Felix Klinck #18, Justin Hänse #63 und ich setzten uns vom restlichen Feld etwas ab und boten Racing vom feinsten.
In jeder Runde gab es einen anderen Führenden oder dahinter tauschten sich die Plätze.
Wir pulverisierten alle 3 den Rundenrekord des Twin Cups in Assen mit 1.54er Zeiten.
Nach der Hälfte des Rennens probierte ich die Führung zu übernehmen und mich vorne abzusetzen, aber Fehlanzeige. Durch den Windschatten bzw. doppelten Windschatten den Felix und Justin nutzen konnten, wurde ich direkt wieder eingeholt und bin teilweise von P1 auf P3 nach einer Geraden zurückgefallen. Es war nicht so einfach sich abzusetzen, denn jeder hatte dieselbe Leistung. In der letzten Runde hatte ich die Nase vorne, doch Felix attackierte auf der Gegengeraden. Nebeneinander ging es dann in die Schikane, bei der ich beim Anbremsen vorne bleiben konnte. Danach sahen wir zu überrundende Fahrer, an denen ich besser vorbei kam und den Sieg einfahren konnte!


Rennen 2:
Das gleiche Spiel nochmal, nur dachte sich der Gaststarter Johann Flammann #113: Ich will da auch mal mitmischen.
omit wurde es ein 4 Kampf um den Sieg mit Windschatten Duellen und Positionswechsel, die zum Teil zu dritt nebeneinander ausgeführt wurden. Es war einfach richtig toller und vor allem fairer Rennsport! Natürlich probierte ich wieder an allen vorbei zu fahren und führte auch an, aber die Jungs konterten ohne mit der Wimper zu zucken. Als wir in die letzte Runde auf Start Ziel fuhren, kam es zu einer Überrundung.
Somit wurde die Anzeige, die die Runden runterzählt, für den Überrundeten noch auf 2 geschaltet und kurz darauf für uns auf 1.
Ich habe das aber nicht zur Kenntnis genommen, da ich eher beschäftigt war zu dritt nebeneinander in die erste Kurve zu fahren.
Mit der Annahme, dass es danach noch eine Runde gibt, bog ich als 3. nach Start Ziel ein. Justin setzte im letzten Sektor auch noch ein Überholmanöver, jedoch ging er etwas weit und ich kam wieder vorbei. Zu 4. hintereinander ging es dann in die letzte Schikane, als Felix die Führung beim Anbremsen gegen Johann übernahm.
Beide kamen dadurch nicht sauber raus und wir kamen alle 4 innerhalb 0,075 Sekunden ins Ziel.
1. Felix Klinck
2. Johann Flamman +0,009
3. Nicolai Kraft +0,028
4. Justin Hänse +0,075
Da Johann Flammann ein Gaststarter war, wurde ich als 2. gewertet.
Ich würde sagen wir sind wieder mittendrin im Rennsport und vor allem angekommen im Twin Cup. Super Truppe! Ich freue mich schon auf den nächsten Krimi am Sachsenring. Dieser ist an ungewöhnlichen Tagen, 7. – 8.09.20. Das Wochenende darauf, 11. – 13.09.20 sind wir auf dem Lausitzring.


Porsche Club Days
am 24.-25.07.20
Bildquelle: Jörg Schanz
Nicolay Kraft
1. Gastrennen in Oschersleben bei Moto Trophy

Da wir die Rennserie, in der ich letztes Jahr mitgefahren bin, gut als Trainingsmöglichkeit nutzen können, sind wir vergangenes Wochenende in Oschersleben an den Start gegangenen. Eine Strecke, die mir gut in Erinnerung bleibt.
Die ersten Trainings waren noch etwas durchwachsen, da ich noch gesundheitlich angeschlagen war (nein kein Corona). Dennoch hatte ich immer mehr Vertrauen in das Motorrad, womit ich dann  im Qualifying auf Platz 2 landete.
Man muss allerdings erwähnen, dass mein Cup Motorrad leistungstechnisch unterlegen ist (man darf nichts verändern), und bei der Moto Trophy ist dies erlaubt.
Im Qualifying fand ich dann noch heraus, dass der Schalthebel in der Triple Links aufsetzte, was mich natürlich erheblich einschränkte, da ich keine volle Schräglage fahren konnte

In den Rennen wusste ich, dass es für den Sieg nicht reichen wird, daher wollte ich mich von den Rundenzeiten noch verbessern und weitere Erfahrung sammeln.
Ich kam an beiden Starts gut weg und fuhr in meinem Rhythmus ein einsames Rennen. Ich freute mich dennoch, da ich mich im ersten Rennen auf eine 1.40,3 verbessern konnte.
Im zweiten Rennen wollte ich die 39 knacken, aber das Wetter spielte nicht so ganz mit. Morgens regnete es bis eine Stunde vor meinem Lauf.
Zwar trocknete die Strecke schnell ab, aber vereinzelt waren noch feuchte Stellen auf der Strecke.

Somit wurde ich in beiden Läufen 2. und kann nun zuversichtlich auf das erste Rennen für mich in Assen schauen.
Dieses findet am 14.-16.08.2020 statt.
Text und Bild: Denise Kraft

Es geht wieder los...
Hier sind die ersten Bilder 2020.

Preis der Stadt Stuttgart.
Mehr Infos unter:

Bildquelle: Jörg Schanz

Corona update Stand: April 2020

Liebe Motorsportfans,
aufgrund der derzeitigen Entwicklungen rund um das Corona-Virus haben sich im Hinblick auf unseren Veranstaltungskalender große Veränderungen ergeben.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt uns folgender Planungsstand vor:
Vor 52 Jahren machte sich ein 32-jähriger Schotte auf den Weg um an der Europameisterschaft der Formel 2 in Hockenheim teilzunehmen.
Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon 25 Grand Prix siege in der Formel 1 errungen, zwei Weltmeisterschaftstitel in der Formel 1 gewonnen (1963 und 1965) und das 500 Meilen Rennen von Indianapolis. Er war einer der Besten seiner Zeit und ein Talent von dem man noch viele weitere Erfolge erwarten konnte.
Für solch einen Fahrer war der Lauf der Formel 2 zur Europameisterschaft 1968 eher unbedeutend aus sportlicher Sicht.
Am 7. April 1968 stieg dieser Fahrer mit dem Namen Jim Clark in seinen Formel 2 Rennwagen um bei einem Rennen zu starten, aus dem er nie wieder zurückkehren wird.
Jim Clark verlor an diesem dunklen und verregneten Sonntag vor 52 Jahre sein Leben auf der Waldgerade auf dem Hockenheimring.
Die Unfallursache die zu seinem Tod führte konnte bis heute nie völlig geklärt werden.
Man geht heute davon aus, dass ein schleichender Plattfuß dafür sorgte, dass ein Hinterrad auf der langen, ultraschnellen Waldgeraden Richtung Ostkurve schlagartig Luft verlor, Jim Clark die Kontrolle über seinen Lotus verlor und nach Links von der Strecke abkam.
Dieser tragische Unfall veränderte nicht nur die Formel 1, sondern den gesamten Motorsport. Überall auf der Welt wurden die Sicherheitsaspekte an den Strecken überdacht. Auch in Hockenheim wurden zahlreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen um die Sicherheit an der Strecke zu erhöhen. Vergrößerte Auslaufzonen, zweifache, später sogar dreifache Leitplanken, Fangzäune und so weiter – der Hockenheimring wurde nach Jim Clarks tragischem Tod zum Vorreiter in Sachen Streckensicherheit.

Bild mit der Geschäftsführung und BMC Präsident in der Mitte.
Jorn Teske, Jörg Bensemann, Jochen Nerpel
(vlnr)

Alle BMC Clubabende werden aufgrund der Corona Pandemie bis auf weiteres ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Verbreitung des Corona-Viru
s möchten wir Ihnen ein kurzes Update zur aktuellen Veranstaltungssituation auf dem Hockenheimring geben.
Nach heutigem Stand und den gültigen Verordnungen sind bis zum 15. Juni 2020 alle Publikumsveranstaltungen am Hockenheimring abzusagen.
Dies betrifft unter anderem:

Race the Ring (22. März) /abgesagt
VETERAMA (3. – 5. April) / abgesagt
Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt (27. – 29. März) / Ersatztermin wird gesucht
1.000 km von Hockenheim (11. April) / Ersatztermin wird gesucht
Preis der Stadt Stuttgart (17. – 19. April) / Ersatztermin wird gesucht
Bosch Hockenheim Historic (24. – 26. April) / Ersatztermin wird gesucht
GRIP – Das Motorevent (3. Mai) / Ersatztermin wird gesucht
BASF FIRMENCUP (6. Mai) / Ersatztermin wird gesucht
*ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
Sollten Sie bereits Tickets für die abgesagten Events erworben haben, so setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Veranstalter oder der jeweiligen Ticketvorverkaufsstelle in Verbindung. Wir arbeiten indes mit Hochdruck daran für die übrigen Veranstaltungen, Ersatztermine zu finden.
Bis auf Widerruf behalten gekaufte Tickets ihre Gültigkeit.

Außerdem bitten wir um Verständnis, dass bis auf Weiteres keine Insider-Führungen stattfinden und wir das Motor-Sport-Museum, die Besuchertribüne und das Hotel Motodrom geschlossen halten.

Auch wenn es schwer ist in der aktuellen Situation den Überblick zu bewahren, bemühen wir uns darum, Sie immer schnellstmöglich zu informieren.
Hoffentlich demnächst wieder mit besseren Nachrichten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival
Ein Motorsport-Festival für die Sinne
• Reminiszenz an einen der größten Rennfahrer aller Zeiten: Das Bosch Hockenheim Historic vom 24. bis 26. April 2020
• Mehr als 500 Teilnehmer in zwölf spektakulären Rennserien lassen den Zauber vergangener Motorsport-Zeiten aufblühen
• Familienfreundlich und hautnah: Tagestickets sind bereits ab 10 Euro erhältlich, das Fahrerlager steht allen Fans offen
Die Classic-Rennsport-Szene erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Denn mag es dem Motorsport vergangener Tage auch hie und da an Perfektion und hochstehender Technologie gemangelt haben, so war er doch immer eines: ein Fest für die Sinne. Das „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ steht für diesen unperfekten und unmodernen, aber stets ehrlichen und mitreißenden Motorsport. Als legitimer Nachfolger des legendären „Jim Clark Gedächtnisrennens“ pflegt die Veranstaltung das Vermächtnis des großen schottischen Rennfahrers, der 1963 und 1965 Formel-1-Weltmeister wurde und am 7. April 1968 bei einem Formel-2-Rennen in Hockenheim tödlich verunglückte.

Jan Bühn startet 2020 beim Team Bollinger Swizerland

BMC JHV 2020
( die ersten Bilder von Franz Hoffmann )

( Bild & Text: Chris Sass )

Einladung zur Hauptversammlung

Der neue Streckenplan ist online.
Wie bekannt, wurden die Streckenposten reduziert und vom DMSB neu definiert.
Die neue Posteneinteilung ist nun online und steht zum Ausdruck bereit für euch.
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